Fleißer-Skulptur in Ingolstadt
Sonntag, 9. Mai 2010

Die Marieluise-Fleißer-Gesellschaft hat im Herbst des vergangenen Jahrs in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt einen Wettbewerb ausgeschrieben mit dem Ziel, eine Skulptur für Marieluise Fleißer in der Stadtmitte von Ingolstadt zu errichten. Zur Teilnahme eingeladen waren die Künstler Michael Graßl (Ingolstadt), Alfred Haberpointner (Leonding/Österreich), Karin Sander (Berlin), Timm Ulrichs (Hannover) und Elisabeth Wagner (Hamburg/Kiel).

Nach längerer Beratung hat sich das Preisgericht mehrheitlich für den Entwurf von Prof. Elisabeth Wagner entschieden. Sie will in grau gefärbter Bronze eine etwa 90 Zentimeter hohe Fleißer-Figur auf einen Bildhauer-Dreifuß stellen, quasi noch in Arbeit erscheinend, unfertig, in der Stadt schwebend.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. Juni 2010 )
 
22. November: Fleißertag 2009 und Verleihung des Fleißer-Preises
Sonntag, 25. Oktober 2009

 Am Sonntag, den 22. November wurde der Marieluise-Fleißer-Preis der Stadt Ingolstadt an die Schriftstellerin Dea Loher verliehen. Die Laudatio hielt Karlheinz Braun vom Verlag der Autoren.

Am gleichen Tag fand dann die Jahresversammlung der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft im Konferenzraum des Theaterrestaurants statt. Abends zeigte das Theater von Kragujevac, der serbischen Partnerstadt Ingolstadts, eine Inszenierung von Fleißers Drama „Pioniere in Ingolstadt“.

Die hoch interessante Aufführung, die auf überraschende Weise aktuelle Bezüge zur jüngsten Vergangenheit im ehemaligen Jugoslawien herstellte, wurde im Kleinen Haus des Theaters Ingolstadt aufgeführt. Es handelte sich um die erste Realisierung eines Fleißer-Stücks in Osteuropa.

 

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 9. Mai 2010 )
 
Schriftenreihe der Fleißer-Gesellschaft: Heft 7 erschienen
Montag, 28. September 2009

Die Marieluise-Fleißer-Gesellschaft hat Heft 7 ihrer Schriftenreihe herausgebracht. Es enthält einen Beitrag von Friedrich Kraft zur Biographie des Fleißer-Verlobten Hellmut Draws-Tychsen („Aus dem Leben eines Hochstaplers“), eine Erinnerung an dessen Rolle als Kulturreferent in Pappenheim von Jürgen Maiwald, einen Artikel des Fleißer-Neffen Klaus Gültig mit Korrekturen zu den Fleißer-Veröffentlichungen von Hiltrud Häntzschel sowie eine linguistische Analyse zu Fleißers Prosa aus der Feder des Regensburger Literaturwissenschaftlers  Alfred Wildfeuer. Im Anhang findet sich eine Bibliographie von Neuerscheinungen über Marieluise Fleißer . Das Heft ist zum Preis von sechs Euro im Buchhandel oder im Fleißer-Haus (Kupferstr. 18, geöffnet sonntags 11-17 Uhr) erhältlich.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 21. November 2009 )
 

 
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